Bikeroute: Wädenswil – Herrlisberg – Sihlsee – Hütten – Thalwil

Distanz: 75,6 km, 760 hm, Dauer: 3 Std

Diesmal hatten wir zu Beginn auf der flachen Seestrasse bis Wädenswil ein Warm-up gemacht, bevor wir die ersten Höhenmeter Richtung Einsiedeln starteten. In der Rietliau ging es erst mal hinauf zur Autobahn-Ausfahrt Wädenswil. Diesmal wählten wir die Route entlang der Autobahn über Herrlisberg zur Beichlen. Das ist eine sehr schöne Teilstrecke. Die Aussicht in die Berge, die farbig blühenden Wiesen oder Kühe und Pferde, welche in aller Gemütlichkeit am Grasen sind, lassen Dich völlig vergessen, dass die Autobahn in der Nähe verläuft.

Mit freude konnte ich feststellen, dass in der Beichlen momentan ein Rondell gebaut wird. Diese Kreuzung war immer sehr gefährlich. Das ist zum Glück jetzt Vergangenheit. Weiter ging es via Samstagern, Schindellegi nach Einsiedeln wo wir “um” den Sihlsee via die Staumauer fuhren. Der Wasserstand im Sihlsee ist aktuell ca 2 m unter dem Normalzustand. Alle Landestege liegen derzeit im Trockenen und das Ufer präsentiert sich als ein breites, braunes, erdiges Band. Die saftigen Wiesen kompensierten aber diesen Zustand.

Auf der Rückfahrt machten wir einen knackigen kleinen Hill (Max 14% Steigung) entlang dem Hüttensee hoch nach Hütten.

 

Bikeroute: Rigi Rundfahrt

Distanz: 123 km, 1055 hm, Dauer 4:48

Diese Tour war ein super Erlebnis: Obwohl wir den 10. April schrieben, konnten wir sommerliche Temperaturen, eine klare Fernsicht sowie den Frühling in seiner schönsten Form geniessen!
Zuerst führte unsere Tour von Horgen nach Baar, wo wir Thomas, Sonja und Ruedi trafen um zu fünft weiterzufahren. Wir fuhren via Küsnacht nach Weggis und danach dem Vierwaldstättersee entlang nach Brunnen. Dort gab es zuerst eine Zwischenprüfung genannt “Schlauchwechseln”, damit auch mein Bike für die Weiterfahrt weiter gerüstet ist… – Mit genügend Luft ging es dann dem Lauerzer See entlang über Goldau, Zug nach Baar, bevor wir den Abschluss über den Hirzel unter die Räder namen.

Zwischen Weggis und Brunnen gab es zwei Baustellen mit Lichtsignalen. Dies hatte den schönen Nebeneffekt, dass wir zum grössten Teil selten von Fahrzeugen überholt wurden. Und wenn, dann gleich von mehreren hintereinander.

 

Bikeroute: Rapperswil – Schmerikon – Goldingen – Lindtebene – Pfäffikon – Horgen

Distanz: 101 km, 740 hm, Dauer 3:54

Zum Saison-Auftakt der längeren Touren zu Hause haben wir uns eine sehr schöne Strecke ausgewählt, welche sowohl lange Steigungen wie auch lange flache Stücke beinhaltet. Der erste Teil entspricht ab Rapperswil der 70.3 Ironman Switzerland Strecke. Anstelle in Schmerikon wieder zurück nach Rapperswil zu fahren, bevorzugen wir die Verlängerung über die Lindt-Ebene mit einem letzten kleinen Hill von Wädenswil hinauf nach Horgen-Arn zum Abschluss.

 

Kuota Kebel zu verkaufen

Da Belinda sich ein neues Bike bestellte, muss sie sich von ihrem zuverlässigen Kuota Kebel trennen. Das Bike wurde am 16. Februar 2008 zum ersten mal “in Verkehr gesetzt”.

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Rahmen: Kuota Monocoque Carbon
Schaltkomponenten, Kurbel, Kassette, etc: Shimano Ultegra, Compact
Laufräder: Ksirium SL Superlight Premium
Reifen: Michelin Pro 3 Race service course, schwarz
Sattel: Selle San Marco
Pedale: ohne Pedale
Grösse: S (Belinda ist 164 cm)
Preis: CHF 2’222 (Neupreis CHF 5174)

Beschreibung aus dem Kuota-Katalog:

“Kebèl! Das ist ein Ausdruck im italienischen Dialekt, der uns unwillkürlich entfuhr, als wir zum ersten Mal den Prototyp aus Kunstharz sahen und berührten. Mit dem Kebel ist eine neue Generation von Rahmen geboren worden. Dank seiner Monocoque Konstruktion und der unterschiedlichen Laminationen erhielten wir einen sehr leichten Rahmen (1,1 kg durchschnittliches Gewicht) mit einer hohen strukturellen Steifigkeit. Rahmen, Gabel und Sattelstütze erfüllen die strengen UNI EN 14781 Normen für Sicherheit im Test. Der Rahmen profitiert von einer 1-1/8″ zu 1-1/4″ Steuerung, welche perfektes Handling in jeder Rennsituation gewährleistet. Das Sattelrohr und die Sattelstütze haben eine aerodynamische Form bei zugleich unkomplizierter konventioneller Befestigungstechnik. Die Sattelstützen sind mit 22mm Versatz bzw. in gerader Ausführung erhältlich. Die neue Monocoque Gabel besitzt eine sehr hohe seitliche Biegefestigkeit und eine enorme Steifigkeit. Bewertet mit ‘Top Performance’ vom deutschen EFBE Institut und produziert nach ISO 9002.”

Bei Interesse bitte bei Belinda melden

Triathlon made in California (2)

Im Golden Gate Park von San Francisco hatten wir einen interessanten Fahrstil entdeckt:

Ob diese Position schneller ist, mag ich bezweifeln, auf alle Fälle hat man einen besseren Überblick auf die Strecke…

Impressionen vom Ironman Zürich 2010

Impressionen vom Ironman 2010

Ich gratuliere allen, welche den Ironman erfolgreich gemeistert hatten,  unter anderem Belinda, Barbara, Bernhard, Ernst, Gilbert, Hermann, Jürg, Nicole, Peter, Raphael, Reto, Sandro, Simone, Stefan und Thomas B und Thomas V.

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Tipp: Die Fotos können unter Windows als Vollbild dargestellt werden. Wer an einer hohen Auflösung eines Bildes interessiert ist, soll sich bei mir melden.

Züri-Triathlon 2010: Wenn etwas schief geht…

Wie immer vor einem Triathlon habe ich am Vorabend alles Material bereitgestellt um am Renntag keine Hektik in letzter Minute zu erleiden. – Als ich heute morgen aufwachte, hatte ich mich allerdings gefragt, ob ich bei diesem starken Regenwetter den Züri Triathlon antreten soll. Der Niederschlagsradar des SF Meteo hat mich schlussendlich überzeugt, dass das Regenwetter bald vorüber sein soll. Also hatte ich meine Sachen in’s Auto verfrachtet und den Weg zur Landiwiese angetreten.

Vor der Wechselzone hatten wir Francesco angetroffen. Er hatte uns bestätigt, was ich erwartet hatte: Der Neopren ist nicht erlaubt, da die Seetemperaturen zu warm sind. – Im Verlaufe des Gesprächs lief es mir auf einmal kalt den Rücken herunter: Ich hatte meine Bike-Schuhe zu Hause vergessen! Es war 1 Stunde vor dem Start. Zu spät um nochmals nach Hause zu gehen. Ein neues Paar Schuhe kaufen? Keine gute Idee. Das Rennen nicht antreten? Nein, da ich jetzt schon hier bin, will ich doch starten. – Immerhin hatte ich ja meine Laufschuhe dabei. Und mit den Keo-Pedalen kann man es ja immerhin probieren…

Das Check in ging schnell vorbei und schon bald war ich am Schwimmstart. Um 10:40 Uhr ging es dann endlich los. Die Wasser-Temperatur war angenehm, einiges wärmer als die Lufttemperatur. Zielgerichtet schwamm ich zur ersten Boje, welche sich ca 50 m nach dem Start befindet. Ich hatte die Boje gerade umzirkelt, da sah ich jemanden, der die Strekce abkürzte und über die Innenseite der Boje schwamm. Er kämpfte sich von links vor mich hin und…. Autsch! Mit einem kräftigen Brustschwumm-Beinschlag traf er genau meinen Daumen. Das tat ziemlich weh, hatte mich aber zum Glück beim Schwimmen nicht weiter behindert.

Die 4. Disziplin, das Ausziehen des Neo, blieb uns heute erspart. Entsprechend war die Zeit in der Transition-Zone schnell. Und nun kam das Adventure: Mit Laufschuhen auf dem Bike… Erstaunlicherweise war es den Umständen entsprechend gut gegangen. Am Heartbreak Hill musste ich verzichten, aus dem Sattel zu gehen und bei rutschigen Stellen hatte ich mein Bike deutlich weniger unter Kontrolle. Ebenfalls war die Auflage natürlich nicht optimal. Meine Schuhe waren leicht nach aussen geknickt, was keine gute Kraftübertragung erlaubte. Spass aber hatte ich auf den Flachen Stücken, auf welchen ich viele Biker überholte. Die dachten sich wohl, dass ein Bike-Anfänger mit Laufschuhen sie gerade überholt hatte 😉 Die wussten ja nicht, dass ich die 2500 KM, welche ich diese Saison bereits auf dem Bike war, mit normalen Bike-Schuhen absolvierte.

Mit den Laufschuhen war es also machbar. Dafür hatte sich auf den holprigen Teilen der Bike-Strecke, welche auf Stadtzürcher Grund sind mein Daumen zurückgemeldet: Da der Daumen auf dem Tri-Vorbau nicht abgestützt ist, war das für meine Stauchung die dümmste Haltung. Mit der rechten Hand am Tri-Vorbau und die linke Hand auf der rechten aufgestützt hatte die rechte Hand nun die Funktion einer Dämpfung der Schläge. – In der Wechselzone wieder angekommen, war ich vom schnellen Ablauf total begeistert: Dank meinen Schuhen musste ich lediglich den Helm mit dem Hut austauschen, das Bike einstellen und weitergehen. So schnelle Transition-Zeiten machen Spass!

Auf dem Lauf hatte ich dann den Daumen ständig mit dem Zeigfinger gestützt, was sich sehr bewährte. Zum Schluss überquerte ich die Ziellinie 2 Minuten später als das Jahr zuvor. Den Umständen entsprechend ist das für mich aber OK. Und es ist immer noch viel besser als wegen Regenwetter oder fehlenden Bike-Schuhen nicht starten oder wegen einer Stauchung das Rennen frühzeitig zu beenden! Never give up.

Für die tatkräftige Unterstützung während dem Rennen von Belinda, Peter, Katja, Ernst, Dana, Francesco, Marc, Thomas, Stefan und Nicole möchte ich mich ganz herzlich bedanken!

Jetzt bin ich gespannt, wie es unseren Ironfrauen und Ironmänner am morgigen Tag ergeht. Ich wünsche allen einen erfolgreichen Tag und viel Spass!

Ironman Zürich: Gesplittete Strasse in Küsnacht

Gestern hatte ich von der Abfahrt in Küsnacht geschrieben, welche aktuell an der steilen Abfahrt im Wald über einige 100 Meter mit Rollsplit belegt ist. Gemäss einer Nachfrage von Thomas schrieb uns das OK des Ironman Zürich: “Wir sind uns dieser Situation bewusst. Die IM Organisation wird dafür sorgen, dass es bis zum Ironman Switzerland 2010 behoben sein wird.” – Somit sollte diese gefährliche Stelle entschärft sein.

Bikeroute: Ironman Zürich

Distanz: 102 km (Ironman selbst 2×90 km), 970 hm, Dauer 3:43

In einer Woche ist es wieder soweit: Der Ironman Zürich findet am 25. Juli statt. Grund genug für die Teilnehmenden, die Bike-Strecke nochmals abzufahren und andere wie mich, die Iron-Frauen und -Männer zu begleiten. Die gestrige Fahrt führte an einigen Baustellen und anderen Hindernissen vorbei:

  • An der Seestrasse gibt es einige Abschnitte mit Baustellen
  • Im Aufstieg zum Pfannenstiel gibt es eine Baustelle mit einspuriger Streckenführung kurz vor dem Restaurant im Gibisnüt
  • In Hombrechtikon Richtung Stäfa ist die Strasse über eine Distanz von ca 300 – 400 m mit vielen Löchern versehen. Strassenarbeiter, welche vor Ort waren, meinten dass die Arbeiten bis zum 25. Juli behoben seien
  • Die Abfahrt durch den Wald nach Küsnacht ist frisch gesplittet worden. Ich hoffe für die Teilnehmer, dass der restliche Split vor Sonntag morgen entfernt wird.

Nichts desto trotz: Die Strecke ist immer wieder von neuem schön!

Die aufgezeichnete Strecke beinhaltet das Warm-Up und Cool-down zwischen Horgen und der Landiwiese… 🙂

 

Bikeroute: Horgen – Sattelegg – Ibergeregg – Schwyz – Brunnen – Zug – Sihltal

Distanz: 152 km, 1960 hm Dauer: 6:23

Das Ziel der heutigen Tour waren mindestens 6 Stunden. Die Wettervorhersage: Sonnig, 34°C… Die Strategie: Früher Start und die Pässe zuerst befahren.

Das Einfahren bis zur Sattelegg unternahmen wir dem See entlang bis nach Galgenen. Unmittelbar nach der Kirche Galgenen führt ein schöner Weg nach Vordertal, der Zwischenhöhe vor der Sattelegg. Dieser Aufstieg ist mitten in der Landschaft und verschohnt uns auch vor der Fahrt auf der Hauptstrasse mit den 2 Tunnels. Das pièce de résistance ist ein ca 200 m steiles Stück mit einer Steigung von 14°.

Während dem Aufstieg nach Vordertal vereinigt sich unsere Strecke mit dem Veloland-Wanderweg Nr 76 Ibergeregg – Sattelegg – Linth. Nach der Abfahrt von der 1190 m.ü.M hohen Sattelegg kommen wir in die Ebene des Sihlsees. Folgt man dem Veloweg Nr 76 führt die Strecke nach Unteriberg fern der Hauptstrasse über Studen, ein lohnender Umweg.

Der Aufstieg auf die Ibergeregg (1406 m) ist leicht weniger Steil als die Sattelegg. Das Panorama, welches sich bei der 10km langen Abfahrt nach Schwyz anbietet ist einmalig. Die Strecke geht weiter nach Brunnen wo wir dem Vierwaldstädtersee entlang über Küssnacht am Rigi nach Risch am Zugersee fahren. Die Fahrt durchs Luzerner Hinterland war geprägt von Schildern, auf welchen Bauern auf den freien Verkauf ihrer frischen Kirschen  aufmerksam machten. Ich enthielt mich der Versuchung, da wir noch einen längeren Heimweg vor uns hatten.

Vom Zugersee ging es über Baar-Sihlbrugg ins Sihltal. In Gattikon nahmen wir die letzte Steigung der total 1960 Höhenmeter in Angriff bevor wir dann endlich wieder zu Hause angekommen waren.

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